Soziales Lernen

Unsere Schulsozialarbeiterin Frau Schwartmann führt in allen Klassen das soziale Lernen durch. Dabei orientieren wir uns an der Itterstraße an den Bedürfnissen der jeweiligen Klasse, dem Alter und Entwicklungsstand der Schüler und Schülerinnen. Der Jahrgangsstufe 5
dient das soziale Lernen zum Einstieg in das Schulleben sowie dem Kennenlernen und Aufbauen einer Klassengemeinschaft. In den oberen
Klassen dient das Training der Zukunftsplanung sowie dem Filtern von Stärken und Schwächen. Folgende Beispiele zeigen, wie das soziale
Lernen gerade im Hinblick auf die spätere Berufswahl und damit verbundenen Zukunftsplanung aufeinander aufbaut:

  • In Klasse 5 beschäftigen sich die Kinder mit den Berufen, die sie bereits durch ihre Familie kennengelernt haben. Diese werden gemeinsam visuell dargestellt.
  • In Klasse 6 befassen sich die Kinder mit den verschiedenen Berufen, die es weltweit gibt und teilen bestimmte Berufe den jeweiligen Ländern zu. Zudem wird thematisiert, dass es noch Länder gibt, in denen Kinder arbeiten müssen.
  • In Klasse 7 wird angefangen, sich mit Stärken und Schwächen auseinander zu setzen. Welche Stärken/ Schwächen gibt es? Welche Stärke brauche ich für welchen Beruf?
  • In Klasse 8 wird sich verstärkt mit der Suchtproblematik auseinandergesetzt. Welche Süchte gibt es? Wie wirkt sich Alkohol beispielsweise am Arbeitsplatz aus?
  • In Klasse 9 und 10 werden Maßnahmen für die spätere Ausbildungsplatzsuche durchgeführt. Rollenspiele dienen beispielsweise zur Übung von anstehenden Bewerbungsgesprächen oder Einstellungstests.

Doch auch Themen der Selbst- und Fremdeinwirkung, Identitätsfindung und -stärkung, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit sowie das
Aufbauen von Akzeptanz und Empathie sind wichtige Elemente unserer Arbeit. Zuverlässigkeit und tolerante Umgangsformen sowie ein
Verantwortungsbewusstsein sollen frühzeitig aufgebaut werden. Durch Kooperation zwischen den Schülerinnen und Schülern wird ihre Team- und Konfliktfähigkeit gestärkt.
Unsere Lehrer und Schulsozialarbeiter arbeiten dabei eng zusammen und gewährleisten somit ein hohes Maß an Flexibili
tät und Leistungsbereitschaft.